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ALPENÜBERQUERUNG 2. ETAPPE: VON MERAN NACH TRENTO DURCH DIE ORTLER-GRUPPE UND DIE BRENTA

Ausgangspunkt: Meran

Wanderzeit:  3-7h

Schwierigkeit:  Geübter Bergwanderer, Trittsicherheit, gute Kondition für die Gehzeiten

 

Beschreibung:

  • Ortler, Brenta

  • Bergwanderung von Hütte zu Hütte

  • Von Südtirol ins Trentino

  • Dreitausender-Besteigung im Ortler

  • Im Nationalpark Stilfserjoch – eines der größten Naturschutzgebiete Europas

  • Höhenweg durch das Felslabyrinth der Brenta

Programm:

Die zweite Etappe der großen Alpenüberquerung führt von Meran nach Molveno, von Hütte zu Hütte, von Südtirol ins Trentino. Gemütlicher Start ist im Zentrum von Meran. Der Tappeiner Weg und der Algunder Waalweg sind von Apfelplantagen gesäumt und darüber erhebt sich die Texelgruppe, die zu den Ötztaler Alpen gehört. Ortswechsel mit einem Taxibus von Algund ins Martelltal. Nach einem kurzen Aufstieg ist die Zufallhütte, 2264 m, erreicht, unser Quartier für zwei Tage. Auf einer Tagestour zur Madritschspitze, 3265 m, stimmen wir uns auf das Hochgebirge ein. Am nächsten Tag geht es über das Sällentjoch, 2965 m, zu den wilden Wassern im Rabbital. Hier ist das Trentino noch ganz ursprünglich und die Gastfreundschaft besonders herzlich. Transfer in den berühmten Skiort Madonna di Campiglio und hinein in das Felslabyrinth der Brenta. Der aussichtsreiche Sentiero Bogani leitet uns in das Herz der Brenta-Dolomiten, auf deren Südseite der Molvenosee liegt. Ein abendlicher Bummel durch die malerische Altstadt von Trento beendet diese erlebnisreiche Alpenüberquerung.

Erläuterungen: Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
 

1. Tag: Waalwege nach Algund, 350 m – Zufallhütte, 2264 m
Treffpunkt um 13 Uhr in Meran. Über den Tappeiner Weg und den Algunder Waalweg genussreich in den Vinschgau bis Algund. Apfelplantagen säumen den Weg. Taxifahrt ins Martelltal und Aufstieg zur Hütte.
Hm ↑ 300 ↓ 60 Gz 3 h

2. Tag: Madritschspitze, 3265 m
Alpiner Auftakt mit Tagesrucksack. Rundtour durch das Butzen- und Madritschtal. In leichter Blockkletterei zum Gipfel. Herrliche Aussicht zum Dreigestirn Ortler, Königsspitze und Zebru.
Hm ↑ 1000 ↓ 1000 Gz 7 h

3. Tag: Sällentjoch, 2965 m – Dorigonihütte, 2437 m
Über einen aussichtsreichen Höhenweg zum „Paradies“ und durch weite Kare hinauf zum Sällentjoch. Hier überschreiten wir die Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino. Abstieg zur gastlichen Hütte im Rabbi-Tal.
Hm ↑ 860 ↓ 1030 Gz 7 h

4. Tag: Rabbi-Tal, 1349 m – Tucketthütte, 2268 m
Mächtige Wasserfälle begleiten Sie beim Abstieg von der Dorigonihütte über den Sentiero di Cascate hinab ins Rabbi-Tal, eines der ursprünglichsten Täler des Trentino. Transfer nach Madonna di Campiglio, dem Ausgangsort für unsere Brenta-Tage. Mit der Seilbahn geht es hinauf zum Groste-Pass, 2437 m, und über einen Panoramaweg, der von einer grandiosen Felskulisse gesäumt wird, zur Hütte.
Hm ↑ 100 ↓ 1360 Gz 5 h

5. Tag: Sentiero Bogani – Tosahütte, 2442 m
Abstieg zuerst durch Blockgelände, dann auf dem aussichtsreichen Sentiero Bogani, vorbei an der Brenteihütte und mitten durch das Herz der Brenta. Dabei beeindruckt besonders das mächtige Felsmassiv der Guglia di Brenta. 
Hm ↑ 600 ↓ 250 Gz 4 – 5 h

6. Tag: Molveno, 864 m – Trento
Abstieg ins Val Massodi. Entlang des „Sentiero delle Grotte” bis zur Hochebene von Pradel, 1500 m. Mit der Seilbahn hinab nach Molveno, auf der Südseite der Brenta. Herrlicher Blick auf den Molvenosee. Fahrt nach Trento, der Hauptstadt des Trentino. Ein Rundgang in der malerischen Altstadt beschließt diese wunderschöne Alpenüberquerung.
Hm ↓ 1200 Gz 4 h

7. Tag: Rückfahrt nach Meran
Mit dem Transferbus von Trento nach Meran. Ankunft und Verabschiedung gegen 10 Uhr.


 

Bitte beachten Sie die Corona-Verhaltensmaßnahmen am Berg und in Hütten 

Veranstalter: 

DAV Summit Club

Anmeldung und weitere Informationen:  

DAV Summit-Club

Termine: 

18. - 24.7.2021